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Zyperns „Goldene Pässe“-Prozess: erste Beweise vor Gericht
Von Frederick Capital News ·
Quelle: Cyprus Mail(öffnet in einem neuen Tab)
Quelle veröffentlicht am: 19. Oktober 2026
Weitere Quellen: Politis
Im Prozess um Zyperns „goldene Pässe“ hat am Montag, dem 19. Oktober, vor dem Strafgericht Nikosia die Beweisaufnahme begonnen, berichteten Cyprus Mail und Politis. Zu den Angeklagten gehört der frühere Verkehrsminister Marios Demetriades.
Die erste Zeugin der Anklage, eine Beamtin der Kriminalpolizei im Polizeipräsidium, machte sich ihre schriftliche Aussage zu eigen und legte Dokumente als Beweismittel vor. Laut beiden Berichten betreffen die Beweismittel vor allem die Einbürgerung von Personen aus Kambodscha und China, die zyprische Pässe erhalten hatten. Ein Verteidiger kündigte an, bestimmten Beweismitteln zu widersprechen, die in den nächsten Sitzungen vorgelegt werden sollen. Die nächste Verhandlung wurde für Dienstag, den 20. Oktober, 9.30 Uhr angesetzt.
Laut Politis betrifft der Fall Zyperns Programm für Staatsbürgerschaft durch Investition und die Verfahren zur Genehmigung von Pässen für ausländische Investoren. Angeklagt sind zehn Beschuldigte, acht Personen und zwei Unternehmen. Zu den von beiden Zeitungen genannten Vorwürfen gehören Bestechung, unerlaubte Einflussnahme, Verschwörung zum Betrug, Mehrwertsteuerdelikte und Geldwäsche.
Der Prozess befindet sich in der Beweisaufnahme; ein Urteil gibt es nicht. Für alle Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung, bis ihre Schuld vor Gericht bewiesen ist, und Frederick Capital äußert sich nicht zur Sache.
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