Nachricht · Regulierung und EU
Reiche Chinesen erwägen Verzicht auf Staatsbürgerschaft
Von Frederick Capital News ·
Quelle: CNBC(öffnet in einem neuen Tab)
Quelle veröffentlicht am: 28. Oktober 2026
Einige vermögende chinesische Familien erwägen, ihre chinesische Staatsbürgerschaft für einen zweiten Pass aufzugeben, berichtete CNBC am 28. Oktober 2026. China erkennt keine doppelte Staatsbürgerschaft an, wer eine andere annimmt, muss also den chinesischen Pass abgeben. Das Interesse wächst seit Juli 2026, als Peking Maßnahmen gegen Offshore-Trusts einführte, wobei bestimmte Einkünfte und Geschäfte mit 20 % besteuert werden könnten.
Berater sagten CNBC, dass mehr Familien vom Gedankenspiel zur konkreten Planung übergehen. Sie warnten zugleich, dass der Verzicht auf die chinesische Staatsangehörigkeit frühere Steuerschulden nicht tilgt und dass vor allem jene bereit sind, die kaum noch Geschäfte auf dem Festland haben. Interesse an mehreren Pässen führt nicht immer zu einem vollständigen Umzug.
Die Staatsbürgerschaft durch Investition in der Karibik, etwa in Antigua und Barbuda, ist die erste Wahl für einen zweiten Pass; Stand Oktober 2026 beginnt Antiguas National Development Fund bei 230.000 US$ zuzüglich 10.000 US$ Bearbeitungsgebühr. Wer die chinesische Staatsangehörigkeit behalten will, setzt auf Aufenthalt: Portugals Golden Visa über einen Fonds von 500.000 EUR, Italiens Investorenvisum ab 250.000 EUR und Ungarns Gastinvestorenprogramm über einen Immobilienfonds von 250.000 EUR, jeweils Stand Oktober 2026. Auch Singapur, Australien und Malaysia werden genannt.
Mehr bei Frederick Capital
Ähnliche Beiträge
Sie möchten vertraulich einschätzen lassen, wie sich eine Entwicklung auf die Optionen Ihrer Familie auswirkt?