Nachricht · Regulierung und EU

Antigua bietet CIP-Ende an und bittet EU um Frist bis 2030

Von Frederick Capital News ·

Quelle: Antigua News(öffnet in einem neuen Tab)

Quelle veröffentlicht am: 30. Oktober 2026

Antigua und Barbuda ist bereit, sein Programm für Staatsbürgerschaft durch Investition zu schließen, hat die Europäische Union aber um einen Übergang bis Ende 2030 sowie um finanzielle und technische Unterstützung gebeten, berichtete Antigua News am 30. Oktober 2026. Premierminister Gaston Browne legte das Angebot in einem Brief vom 30. Oktober an EU-Kommissar Magnus Brunner dar. Die EU hatte den 1. Juni 2028 als Enddatum vorgeschlagen. Der Brief zeigt nicht, dass die EU den längeren Zeitplan akzeptiert hat, und bisher stammt der Bericht von einem einzigen lokalen Medium.

Von drei Optionen, die am 20. Oktober in Brüssel besprochen wurden, wählte die Regierung die Zusage zur Schließung mit der Bitte um mehr Zeit und Unterstützung. Sie schlägt eine gemeinsame Prüfung der wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen vor, die der Kommission bis Ende des ersten Quartals 2027 vorliegen soll. Browne sagte, ein längerer Übergang ließe zugelassene Projektentwickler ihre Vorhaben abschließen und gäbe Banken Zeit, an das Programm gekoppelte Kredite zurückzuholen. Unter Berufung auf den IWF sagte er, die Programmeinnahmen hätten Antigua 2025 zu einem Primärüberschuss von fast 5% des BIP verholfen; die Staatsschulden seien von etwa 101% des BIP 2020 auf geschätzt 68% 2025 gesunken.

Antiguas Frist für die Antwort an die EU ist der 12. November 2026. Das Programm ist weiter offen: Stand Oktober 2026 beginnt der National Development Fund bei US$230.000 zuzüglich einer staatlichen Bearbeitungsgebühr von US$10.000 für einen Einzelantragsteller.

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